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Geselligkeitsverein Herschwiesen e.V. - Tradition seit 1950



Ein eisiger Wind strich über den Eichelsberg und hüllte die drei einsamen Behausungen des „dritt kirspell Herßwiesen“ in seinen frostigen Mantel. Flockiger Schnee breitete sich wie ein weißes unendliches Tuch über Dächer und Wiesen. So bedeckt mit Mantel und Tuch des strengen Winters lag auch das Haus des Thongus gluck aus dem Trierischs. Langsam erhob sich Thongus, reckte gähnend sein von harter Arbeit gestählten Arme und stellte sich händereibend vor die wärmende Feuerstelle, in der prasselnd und knisternd einige Holzscheite brannten. Mit gewichtiger Stimme wandte er sich zu Margreth, Thongus mansfrau und Jongh, ihre soen:


Bald wird kommend der Sonnenschein
da wollen wir gesellig sein
wenn die Arbeit gut geschafft
laben uns am Gerstensaft


 

Wir schreiben das Jahr 1563. Diese, natürlich nur in der Phantasie des Verfasser entstandene Szene, könnte der erste Ansatz zur Gründung eines Geselligkeitsvereins in Herschwiesen gewesen ein. Vielleicht etwas weit hergeholt, aber Thongus hat wirklich mit seinem Weib 1563 in Herschwiesen gelebt. Das ist in dem sogenannten „Feuerbuch“, eine Art Steuerverzeichnis dieser Zeit urkundlich belegt. Eine Kopie hängt übrigens im Dorfgemeinschaftshaus.

 
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