Theater 2007 PDF Drucken E-Mail

 


Lang anhaltender Applaus belohnte „die Däkta“  bei der Premiere von „Aphrodites Zimmer“. 

 

Boppard/Herschwiesen:  Zum 18. Mal brachte die Theatergruppe des Geselligkeitsvereins Herschwiesen,  „die Däkta“, eine Aufführung auf die Bühne. Diesmal war es - in einer sehr gut gefüllten Niederkirchspielhalle - die heitere Komödie „Aphrodites Zimmer“ unter der Regie von Evelyn Schulz. Silberne Hochzeit und ein Hotel, in dem das Paar seine Flitterwochen verbrachte - eigentlich kein Grund zur Panik. Aber für Guido Schwarz (Herbert Schäfer), der mit seiner Frau Sandra (Doris Hilger) das 25-jährige Jubiläum ihrer Vermählung feiern will, gerät diese Kombination zum riskanten Seiltanz. Denn bei der trauten Zweisamkeit bleibt es natürlich nicht. Der Grund: Guidos Geliebte (Ingrid Gundert-Waldforst)  hat sich ebenfalls dort einquartiert. Das allgegenwärtige Zimmermädchen Laura (Ruth Gipp) mit ihrem Freund Benno (Michael Roos)  und der Geschäftführer des Hotels (Joachim Liesenfeld) sorgen für zusätzliche Verwirrung. Als sich dann noch Guidos bester Freund, Horst (Lothar Benzmüller), und seine Frau Ruth (Siglinde Kroker) einschalten, ist das Fiasko perfekt.


Von dem Lampenfieber, das die Akteure noch bei der Generalprobe befiel, war dann bei der Premiere nichts mehr zu spüren. Routiniert, mit viel Engagement und Herzblut versetzten sich die Schauspieler in ihre Rollen. So riet Sandra Schwarz  ihrer Freundin Ruth, wie sie ihrem Ehemann eine delikate Situation, in der er sie mit Guido erwischte, offenbaren sollte: „Stell Dich offen und ehrlich vor ihn hin – und lüg ihn an!“ Ob im Kleiderschrank, allein oder sogar zu zweit, oder im Bett des Nachbarzimmers, die Verstecke von Liebhabern, Geliebten oder neugierigem Hotelpersonal wurden schließlich doch alle entdeckt. Die Ausreden der Akteure und die Situationskomik in diesem Versteckspiel brachten die Zuschauer immer wieder zum Lachen. Schauspielerisches Können, gezielte Mimik und eine gelungene Maske, für die Brigitte Ohlig verantwortlich war, haben die Erwartungen der Zuschauer mehr als übertroffen.


Lang anhaltender Applaus belohnte dann auch die Darsteller für ihre tollen Leistungen. Die schönste Anerkennung vieler Zuschauer war jedoch ihr Versprechen: „Im nächsten Jahr kommen wir wieder!“


 

             


 
            
 
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